Spital Schwyz
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In guten Händen

Spital Schwyz
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Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement am Spital Schwyz
Mit der im Jahr 2005 umgesetzten Führungsreform haben wir die Grundlagen für eine strukturierte Sicherstellung unseres spitalübergreifenden Qualitätsmanagements (QM) verbessert:

  • Die Leiterin der Fachstelle Qualitätsmanagement ist Mitglied der Spitalleitung.
  • Spitalweite und -relevante operative Entscheidungen werden von der neunköpfigen Spitalleitung gefällt – und auch mitgetragen.
  • Teil der neuen Führungsstruktur ist der sog. Fachausschuss Qualität mit folgenden Mitgliedern: Leiterin Fachstelle Qualitätsmanagement, je ein Kaderarzt aus den Bereichen Innere Medizin und Chirurgie/Orthopädie sowie die Ausbildungsverantwortliche der Pflege. Der Fachausschuss Qualität plant und koordiniert verschiedene Projekte zur Qualitätsförderung, -sicherung und -messung und unterstützt die Spitalleitung in QM-Fragen.

Die zentrale Aufgabe unseres Qualitätsmanagements besteht einerseits im Aufbau eines prozessorientierten QM-Systems in einem mehrjährigen Prozess, anderseits in der Steuerung des QM-Systems im Sinne der kontinuierlichen Verbesserung der Leistungs- und Ergebnisqualität. Um die Qualitätslage des Spitals gesamthaft bewerten zu können, liegt der Spitalleitung mindestens einmal jährlich eine ganze Reihe von Messergebnissen vor. Daraus abgeleitet legt sie Ziele und Massnahmen fest.

Qualitätsmessungen
MeCon (Patientenzufriedenheit)
Im Abstand von zwei bis drei Jahren erhalten rund 1200 Patientinnen wenige Tage nach ihrem Spitalaustritt den Standard-Fragebogen der Firma MeCon, den sie ausgefüllt und anonym an die unabhängige Erfassungsstelle weiterleiten. Die Ergebnisse, welche unsere Position im Benchmark mit 20 bis 25 anderen Spitälern aufzeigen, werden im Fachausschuss Qualität analysiert und dazu Handlungsschwerpunkte gebildet. Die Spitalleitung entscheidet über spitalweite Massnahmen und Projekte.
Mit einer analogen MeCon-Befragung richten wir uns an unsere Mitarbeitenden. Sie können ihrer Zufriedenheit ebenfalls alle zwei bis drei Jahre mittels MeCon-Fragebogen Ausdruck geben.

Patientenbefragung
In jedem Patientenzimmer aber auch in der Empfangshalle liegen Fragebogen auf, die unseren Patientinnen und Patienten Gelegenheit geben, ihre Wahrnehmungen strukturiert zu melden. Auch diese Ergebnisse stehen den Bereichsleitungen sowie dem Fachausschuss Qualität zu Analyse zur Verfügung.

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CIRS (Critical Incidents Reporting System)

Jede Mitarbeiterin, jeder Mitarbeiter, von der Hilfspflege bis zum Arzt kann freiwillig kritische Situationen und Beinahe-Fehler anonym melden und damit einen wichtigen Beitrag zur ständigen Verbesserung unserer Abläufe, der Kommunikation sowie der Einrichtungen leisten. Die Bearbeitung und Umsetzung von Massnahmen erfolgt innerhalb der medizinischen Bereiche, die Auswertung steht der Spitalleitung sowie den medizinischen Bereichen zur Verfügung.

Händehygiene
Das Spital Schwyz ist eines der 107 Spitäler, die bei der nationalen Händekampagne 2005/2006 mitgemacht haben. Ziel der nationalen Händekampagne ist die Sensibilisierung für das Thema Hände im Gesundheitswesen sowie die Optimierung der Händecompliance (korrektes Ausführen der Händehygiene). Das gesamte Personal ist sich der Wichtigkeit der Händedesinfektion bewusst. Mit dem erreichten Resultat liegt das Spital Schwyz denn auch über dem nationalen Durchschnitt. Die Hygienebeauftragte des Spital Schwyz überprüft und misst die Händecompliance laufend.

Qualitätsmessungen in der Pflege
Damit Stürze und Dekubitus (Wundliegegeschwür) möglichst verhindert werden, findet anlässlich des Spitaleintritts eine systematische Einschätzung von gefährdeten Patienten statt. Falls nötig werden je nach Gefährdungsgrad präventiv Massnahmen getroffen. Kommt es dennoch zu einem Sturz oder muss trotz allem ein Dekubitus festgestellt werden, wird dieser – zusätzlich zu den Sofortmassnahmen – in unserer elektronischen Krankengeschichte detailliert erfasst. Die Auswertung der Fälle ermöglicht wiederum, weiterführende Massnahmen zur Verhütung zu treffen.

Emerge (Qualität auf der Notfallstation)
Da uns die Leistungen unserer Notfallstation ganz besonders am Herzen liegen, haben wir Anfang 2006 eine ebenfalls im Benchmark ausgewertete Patientenbefragung durchgeführt. Die daraus gewonnen Erkenntnisse leiten uns bis heute in der Wahl der richtigen Verbesserungsmassnahmen.

OuRouDa
In einem vom kantonalen Amt für Gesundheit und Soziales lancierten Projekt (Outcome Routinedaten) befassen sich die drei Schwyzer Spitäler Schwyz, Lachen und Einsiedeln mit der Messung ihrer Leistungsqualität. Jährlich werden die Daten ermittelt und gemeinsam unter Beizug der verantwortlichen Fachleute analysiert. Für die Umsetzung von Massnahmen ist jedes Spital selber verantwortlich.

Daneben gibt es weitere, ebenso wichtige Projekte, welche jährlich im Rahmen des spitalweiten Zielsetzungsprozesses geplant und durchgeführt werden.

 
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