Innere Medizin

Mit dem Umbau der Privatbettenstation mussten die Mitarbeitenden flexibel auf die internen Rochaden reagieren. Das medizinische Angebot wurde weiter ausgebaut und verzeichnete vor allem auch im ambulanten Bereich Wachstum. Das Spital Schwyz hat sich als Weiterbildungsspital bestens etabliert.

 

Das Jahr 2017 war geprägt von organisatorischen Veränderungen, die durch den Umbau der Privatbettenstation von April bis Ende Jahr ausgelöst wurden. Besonders betroffen waren die Pflegestationen. Die Teams wurden gesplittet, die Station C6 (Station für grundversicherte Patienten) wurde geräumt, damit sie für die zusatzversicherten Patientinnen und Patienten genutzt werden konnte. Die verschiedenen Rochaden verlangten von den Mitarbeitenden eine ausserordentliche Flexibilität. Trotz der erschwerten Umstände und unter grossem Einsatz aller Beteiligten konnte die hohe Qualität der Patientenbetreuung und der medizinischen Versorgung beibehalten werden. Die Nachfrage nach medizinischen und ergänzenden Angeboten der Inneren Medizin war erfreulich hoch und verlangte in gewissen Fachbereichen eine Aufstockung des Personals (Onkologie, Ernährungsberatung und Sekretariate).

 

Personelle Veränderungen

Dr. Dominique Oberlin hat das Spital Schwyz im Laufe des Jahres 2017 verlassen, um sich als Gastroenterologe weiterzubilden. Es ist geplant, ihn nach seiner Weiterbildung im Spital Schwyz zu beschäftigen. Die langjährige Oberärztin Dr. Karin Piribauer wird das Spital Schwyz Anfangs 2018 verlassen. Dr. Marisa Gomez hat als Stv. Oberärztin in einem Teilzeitpensum ihre Arbeit im Spital Schwyz. aufgenommen. Im Bereich der Sekretariate haben Maya Suter sowie Regula Bachmann (temporär) neu im Team der Onkologie ihre Arbeit aufgenommen. Eveline Frank ist in der Ausbildung des CAS HES-SO in Diabetespflege. Sarah Weber und Anita Marty sind neu Co-Stationsleiterinnen Palliative Care Station A7.

 

Umfangreiches medizinisches Angebot

Das ausgebaute medizinische Angebot am Spital Schwyz deckt viele Bedürfnisse ab und ist sehr gefragt. Es bestehen stabile enge Netzwerke mit den Zentrumsspitälern LUKS und Triemli sowie den Universitätsspitälern Zürich und Basel. Wegen der starken Nachfrage in den eigenen Sprechstunden musste die pneumologische Kooperation mit dem Kantonsspital Uri beendet werden. Weiterhin besteht die Kooperation in der Nephrologie mit dem Kantonsspital Uri und mit dem Neurorehabilitationszentrum Cereneo in Vitznau. Eine kardiologische Sprechstunde durch den Kardiologen des Spital Schwyz wurde im Gesundheitszentrum Rigi als Pilotprojekt angeboten, unterdessen ist jedoch das kardiologische Ambulatorium im Spital Schwyz ausgelastet. Das ambulante kardiale Rehabilitationsprogramm hat sich stark entwickelt. In der Labordiagnostik wurde die Betriebsbewilligung für die Durchführung von mikrobiologischen Untersuchungen erteilt. Das Analysespektrum konnte mit diversen Tests erweitert werden, dies bei gleichbleibend hohen Qualitätsstandards, welche extern regelmässig überprüft werden. Die Apotheke gewährleistet eine gute Versorgung des Spitals mit Arzneimitteln und unter Berücksichtigung von therapeutischen und ökonomischen Aspekten.

 

Ausblick 2018

kann die neue Privatbettenstation bezogen werden. Damit hat das Spital Schwyz ein äusserst attraktives Angebot für zusatzversicherte Patienten bei bleibend hohem Standard im allgemeinversicherten Bereich. Im Bereich der ambulanten Rehabilitation (Pneumologie, Kardiologie) werden 2018 neue attraktive Therapieräumlichkeiten bezogen. Bei den Assistenzärzten hat sich das Spital Schwyz zu einer attraktiven Weiterbildungsstätte entwickelt und die Stellen lassen sich entsprechend gut besetzen. Eine Herausforderung stellt die Besetzung von Oberarztstellen und die Suche nach einer gut qualifizierten Nachfolge für den Leiter der Palliative Care Station Dr. Urs Gössi dar. Schwierig ist auch die unberechenbare Einflussnahme von Politik und regulatorischen Behörden.