Innere Medizin

Die Stationen der inneren Medizin waren im vergangenen Jahr sehr gute belegt. Die neue Privatbettenstation für zusatzversicherte Patientinnen und Patienten konnte im März bezogen werden. Die medizinischen Ambulatorien haben im Berichtsjahr über 23'000 Patienten betreut.

 

Seit dem Bezug der neuen Privatbettenstation wird diese interdisziplinär geführt, was dank der Flexibilität der Mitarbeitenden bestens funktioniert. Das Spital Schwyz weist eine sehr hohe Qualität der medizinischen Versorgung aus, was externe Audits (z.B. Labor, Spitalhygiene etc.) in ihren Berichten würdigen.

 

Personelle Veränderungen

Dr. Urs Gössi hat das Spital Schwyz im vergangenen Jahr verlassen, nachdem mit Dr. Piotr Sobanski ein würdiger Nachfolger für die Leitung der Palliative Care Station gefunden werden konnte. Neben seiner neuen Funktion ist Dr. Sobanski auch als Arzt in der Inneren Medizin und auf der Kardiologie tätig. Die vakanten Oberarztstellen zu besetzen, stellte eine Herausforderung dar. Als Weiterbildungsstätte für Unterassistenten sowie Assistenzärzte und -ärztinnen ist das Spital Schwyz sehr beliebt und offene Stellen konnten schnell vergeben werden. Dank grossem Engagement des Pflegekaders konnten Fluktuationen in der Pflege durch Lehrabgängerinnen aufgefangen werden. Offene Stellen in der Spezialpflege (Diabetes- und Stomaberatung) konnten ebenfalls durch langjährige Mitarbeiterinnen besetzt werden. Die ärztliche Leitung des Labors hat neu Dr. Peter Dür inne. Durch Pensionierungen und Kündigungen mussten einige Stellen in den medizinischen Sekretariaten neu besetzt werden.

 

Umfangreiches medizinisches Angebot
Die Innere Medizin des Spital Schwyz hat im vergangenen Jahr 2015 stationäre Patientinnen und Patienten betreut, mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 5.4 Tagen. Die Palliative Care Station betrieb sieben Betten und war durch die Verdoppelung der Patientenzahl über das ganze Jahr stark ausgelastet. Verschiedene wichtige Netzwerke mit Unversitäts- und Zentrumsspitälern werden gepflegt und genutzt. Nebst der Betreuung der stationären Patientinnen und Patienten ist die Nachfrage nach den ambulanten medizinischen Angeboten des Spital Schwyz unverändert hoch. Die Bereiche Pneumologie, Nephrologie, Kardiologie und Onkologie haben im Vergleich zum Vorjahr mehr Sprechstunden durchgeführt. Bewährt und gut besucht sind auch die ambulanten Sprechstunden der Infektiologie, Hämatologie und Endokrinologie. Die Nachfrage nach den Dienstleistungen des Labors und der Apotheke hat ebenfalls zugenommen.

 

Ausblick

Ab April 2019 wird eine junge Oberärztin das Ärzteteam verstärken. Die Einführung der Pflegediagnosen wird die Arbeit auf den Pflegestationen entscheidend prägen. Das kommende Jahr wird die Fachbereiche durch die unsichere Situation im Bereich der Tarife und Regulationen stark beanspruchen und viel Flexibilität erfordern.