Innere Medizin

Im Jahr 2016 sind zwei wichtige Meilensteine erreicht worden: Die Akkreditierung der Inneren Medizin am Spital Schwyz als Ausbildungsklinik der Kategorie A (höchste Aus- und Weiterbildungskategorie) und die Zertifizierung der Palliative Care Station, beides mit Bestnoten. Damit verfügt das Spital Schwyz über ein attraktives Aus- und Weiterbildungsangebot und die Versorgung der Patienten auf der Palliative Care Station geschieht auf höchstem Niveau.

 

Das professionelle Team der Palliative Care des Spital Schwyz hat für verschiedenste Berufsgruppen zahlreiche, sehr gute besuchte Weiterbildungen organisiert. Erstmals konnten über 100 Palliative Patienten registriert werden. Die gute Vernetzung mit Zentrumsspitälern (Universitätsspital Zürich, Universitätsspital Basel, Luzerner Kantonsspital sowie Stadtspital Triemli) funktioniert reibungslos. Das Spital Schwyz ist dank dieser Zusammenarbeit befähigt, komplexe Krankheiten auf hohem Niveau zu behandeln. Das duale Führungssystem in der Bereichsleitung mit Simon Weibel als Leitung Pflege und Prof. Dr. Reto Nüesch als Chefarzt hat sich bewährt; gemeinsam konnten sie während des Jahres Schwankungen der Patientenzahlen und Fluktuationen beim Personal bestens meistern. Das medizinische Angebot wurde konsolidiert, die Sprechstunden haben sich gut entwickelt und die Anzahl der stationären Patienten blieb stabil.

 

Personelle Veränderungen

Dr. Karin Piribauer hat ihre Arbeit als Oberärztin am Spital Schwyz wieder aufgenommen. Dr. Lukas Bircher wurde von Dr. Sandro Waser als Oberarzt abgelöst. Veränderungen gab es auch auf den Pflegestationen: Auf der Palliative Care Station wurde mit Anita Marty und Ramona Baumann eine Co-Stationsleitung eingeführt. Auf der Station C7 hat Rahel Rhyner die Stationsleitung von Dagmar Mettler übernommen. Als neue Spitalapothekerin konnte Barbara Liebrich gewonnen werden. Im Bereich der Sekretariate und Med. Praxisassistentinnen konnte die Kardiologie durch Daniela Forte nach dem Wiedereinstig von Dr. Mabelle Young verstärkt werden.

 

Umfangreiches medizinisches Angebot

Das umfassende medizinische Angebot ist weiterhin sehr gefragt. Die bestehende Kooperation mit dem Kantonsspital Uri im Bereich Nephrologie wurde beibehalten und im Bereich Pneumologie deutlich ausgebaut. Weitere Kooperationen bestehen mit dem Neurorehabilitationszentrum Cereneo in Vitznau sowie dem Gesundheitszentrum Rigi in Küssnacht. Auch in den Ambulatorien ist stetes Wachstum zu verzeichnen. In der Kardiologie zeigt sich das insbesondere durch eine ausgeprägte Zunahme an Ischämiediagnostik sowie MRI-Untersuchungen des Herzen. In der Onkologie wurden wegen Zunahme der Chemotherapien die Immuntherapien aus den Ambulatorien ausgelagert. Die Diabetessprechstunde hat sich ebenfalls sehr gut entwickelt und auch in der Ernährungsberatung mussten wegen steigender Nachfrage Pensen erhöht werden. Das Labor verzeichnete konstante Auftragszahlen und konnte das bereits umfangreiche Analysespektrum durch den Parameter "PSA total" und "Folsäure" erweitern. Die Sekretariate haben sich neu organisiert und weiterentwickelt. Dank einem Kooperationsvertrag mit dem Kantonsspital Zug verfügt das Spital Schwyz mit wieder über eine kompetente Spitalapothekerin, die bereits erste wichtige Schritte zur Neupositionierung der Spitalapotheke in Angriff genommen hat.

 

Ausblick

Auch 2017 warten zahlreiche Herausforderungen auf das Team der Inneren Medizin. Baulich steht der geplante Umbau der bisherigen Privatbettenstation im Zentrum. Die damit verbundenen organisatorischen Aufgaben werden bis Dezember dauern. Sowohl für die Pflegeteams wie auch für die Ärzteschaft werden einschneidende Veränderungen der Betriebsabläufe zu bewältigen sein. Personell gilt es die Nachfolge von Dr. Urs Gössi als ärztlichen Leiter der Palliative Care Station zu regeln und das Team der Oberärzte nach einem Abgang zu ergänzen.