Anästhesie

Der medizinische Fortschritt zeigte sich in diesem Jahr unter anderem mit der Einführung von neuen Monitoringsystemen. Die Schmerzmedizin ist etabliert und weitherum bekannt. Der Bereich Anästhesie ist eine anerkannte Ausbildungsstelle für Fachärzte für Anästhesiologie und Intensivmedizin.

 

Das Jahr 2018 brachte hinsichtlich der Anzahl Anästhesien, Operationszeit, Anästhesiezeit, Akutschmerztherapien und Konsultationen in der Prämedikationsambulanz nur geringfügige Veränderungen zum Vorjahr. Wie bereits angekündigt, mussten die augenärztlichen Operationen im Spital Schwyz aufgegeben werden, da die Erträge dieser Operationen bei weitem nicht kostendeckend waren.

 

Rückblick fachspezifisch
Der Spitalbetrieb konnte erneut ohne externe temporäre Unterstützung aufrechterhalten werden. Die Medizintechnik in allen Bereichen der Anästhesie wird als modern bzw. zeitgemäss erachtet. Der Fachbereich Anästhesie vertritt spitalintern die Interessen der Belegärzte, die einen wichtigen Pfeiler des Unternehmens Spital Schwyz darstellen. Mit jedem Belegarzt fand erstmals ein individuelles Gespräch in Bezug auf Optimierungen und organisatorische Anpassungen statt. Die Umsetzung dieser Erkenntnisse ist eine wichtige Aufgabe für das kommende Jahr.

 

Anästhesie

Der medizinische Fortschritt zeigte sich in diesem Jahr unter anderem mit der Einführung von neuen Monitoringsystemen. Diese erlauben es, durch die Haut hindurch die Blutdruckkurve zu erfassen und auszuwerten und die Sauerstoffversorgung im Gewebe zu messen. Beide Verfahren erhöhen die Sicherheit für Patientinnen und Patienten, indem das Risiko von Komplikationen zeitlich weit voraus erkannt werden kann.

 

Schmerztherapie

Die Schmerztherapie befindet sich weiterhin im stetigen Ausbau. Schmerzsprechstunde, verschiedene Infiltrationstechniken (Schmerzspritzen), Einsetzen von Schmerzpumpen sowie eine rege konsiliarische Tätigkeit im und ausserhalb des Spital Schwyz werden durch drei ausgewiesene Schmerzspezialisten ermöglicht. Die externe Sprechstundentätigkeit an zwei Standorten wird rege genutzt.

 

Intensivbehandlungsstation (IBS)

Die Anerkennung als Weiterbildungsstätte für Ärzte Kategorie C wurde 2018 wiederum für ein Jahr erteilt. Dank der weitsichtigen Personalplanung in der IBS-Pflege konnten alle sechs Betten das ganze Jahr über betrieben werden. Die Auslastung betrug 67.4%. Die 1300 geforderten Pflegetage konnten im Jahre 2018 jedoch nicht erreicht werden. Es bedarf weiterer Anstrengungen, die Intensivbehandlungsstation auf einem hohen Niveau zu halten und die Gesamtaktivität der Akutmedizin im Spital Schwyz zu erhöhen. Zusätzliche IBS-Pflegefachpersonen konnten intern rekrutiert werden.

 

Ausbildungen

Das Spital Schwyz ist ein von der FMH anerkanntes Ausbildungsspital der Kategorie C hinsichtlich der fachärztlichen Ausbildung von Assistenzärzten für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Sowohl im Fachbereich Anästhesie als auch auf der anästhesiologisch geführten interdisziplinären Intensivbehandlungsstation wurden während des gesamten Jahres jeweils ein Assistent weitergebildet. Eine Mitarbeiterin hat im September nach 3-jähriger Ausbildungszeit ihr Abschluss als Fachfrau Operationstechnik HF gemacht, gleichzeitig hat eine neue Mitarbeiterin mit ihrer Ausbildung begonnen. Das Pflegeteam der Anästhesie ist sehr stabil. Für die Ausbildung ins Nachdiplomstudium NDS HF in Anästhesie konnte noch keine neue Auszubildende verpflichtet werden, da der dazu notwendige Berufsbildner resp. die Berufsbildnerin fehlt. Alle Pflegefachpersonen ohne den Titel Fachfrau/-mann Intensivpflege NDS HF absolvieren den Zertifikatskurs in Überwachungspflege. Dieser ermöglicht eine Teilausbildung in Expertenwissen. Im vergangenen Jahr konnten erneut drei Pflegefachfrauen für die Fachweiterbildung Expertin Intensivpflege begeistert werden.

 

Ausblick

Die Umsetzung von "ambulant vor stationär" zwingt zu Anpassungen der Prozesse. Weitere Belegärzte werden ihre operative Tätigkeit im Spital Schwyz aufnehmen und damit zu einer verbesserten Auslastung der Infrastruktur beitragen. Im Bereich der Mitarbeiterzufriedenheit wurden in mehrmonatigen Coachings Massnahmen definiert. Zur Qualitätskontrolle in der Anästhesie wurde das neue Tool A-QUA eingeführt. Damit werden Vergleich zu anderen, in Grösse und Angebot vergleichbaren Spitälern möglich.