Chirurgie

Im vergangenen Jahr sind im Spital Schwyz 3075 stationäre Patientinnen und Patienten chirurgisch behandelt worden. Die neue Station REHAfit sowie die Physiotherapie verzeichneten eine rege Nachfrage. In der Interdisziplinären Notfallstation wurden rund 16'000 Konsultationen durchgeführt, wobei erstmals über 9'000 Notfälle behandelt wurden.

 

Anfangs Jahr wurden die neuen Privatbettenstationen im Haus B eröffnet, genau rechtzeitig, um das ungewohnt hohe Patientenaufkommen während der ersten Monate zu bewältigen. Die Station REHAfit mit zehn Betten war das ganze Jahr sehr gut belegt. Der Fachbereich Urologie konnte die ambulanten Praxiskonsultationen erneut markant steigern.

 

Personalsituation konsolidiert

Das bewährte Team von Chef-, Leitenden- und Oberärzten wird seit vergangenem Jahr von Dr. Matthias Schneider als Leitendem Arzt unterstützt. Nachdem Dr. Lichtenhahn über sein Pensionsalter hinaus einige Monate weiterhin als Chirurge tätig war, schied er im Verlauf des Jahres aus dem aktiven Dienst aus. Er betreut weiterhin in einem kleinen Pensum die verschiedenen Angebote der Rehabilitation, REHAfit stationär und REHAfit ambulant. Der Facharzt Mehran Sheikhli, Urologie, verliess das Spital Schwyz per Ende 2018. Die chirurgischen Kaderpersonen waren auch im 2018 in ihren Fachgesellschaften sehr engagiert und als Kursleiter und Prüfungsexperten tätig. Bei den chirurgischen Stationsleitungen sowie bei der Leitung der Interdisziplinären Notfallstation gab es personelle und strukturelle Veränderungen. Alle vakanten Stellen konnten mit ausgewiesenen Fachpersonen aus dem Spital Schwyz besetzt werden.


Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden

Der Fachbereich Urologie hat grössere Räumlichkeiten bezogen und bietet neue weiterführende Verfahren an. Die Fachbereiche der Chirurgie haben verschiedene Operationstechniken weiterentwickelt resp. neu eingeführt. Die Vernetzung mit Umgebungsspitälern ist etabliert und funktioniert sehr gut.

 

Erfolgreiche Projekte

Das vergangene Jahr war von Umzügen geprägt. Die provisorische REHA-Station auf dem A9 konnte in die neuen Räumlichkeiten auf dem B6 verlegt werden. Für die Urologie wurden adäquate und zentrale Räume auf dem B5 eingerichtet. Das Wundambulatorium wurde auf das A8 verlegt. Die Re-Zertifizierung der interdisziplinären Notfallstation als regionales Traumazentrum im Verbund Traumanetzwerk Zentralschweiz ist erfolgt.

 

Ausblick

Der Kanton Schwyz hat festgelegt, dass bestimmte Operationen nur noch ambulant durchzuführen sind. Dies bedingt neue Abläufe, die erarbeitet werden müssen. Die Station REHAfit soll auf 12 Betten aufgestockt werden. Der Erfolg der REHA-Station hat gezeigt, dass es für die Patienten und Patientinnen aus dem Talkessel ein Bedürfnis ist, für ihre stationäre Rehabilitation in der Nähe zu bleiben.